| Wikileaks veröffentlichen 92.000 vertrauliche Afghanistan-Berichte! |
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| Veröffentlicht am 26.07.2010 |
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Die Meldung schlug ein wie eine Bombe: die investigative Internetplattform Wikileaks hat mit der Veröffentlichung von exakt 91.731 bisher geheimen Dokumenten der amerikanischen Streitkräfte aus dem Zeitraum Januar 2004 bis Dezember 2009 für Furore gesorgt. Einer der Gründer der Netzseiten zum Hintergrund: „Die gefährlichsten Männer sind diejenigen, die Krieg führen. Wir müssen sie stoppen.“ Ob dies mit der Aktion gelingt darf bezweifelt werden, zumindest aber die Afghanistan-Debatte dürfte so aber im Sommerloch 2010 nicht in Vergessenheit geraten. Viel Neues bringen die Dokumente nach ersten Stellungnahmen jedoch nicht zu Tage. Die undurchsichtige Lage, die regional oft bedeutende Stellung der Aufständischen – Fakten die bekannt sind. Weniger in der Öffentlichkeit bisher die Rolle des Nachbarstaates Pakistan, dessen Geheimdienst ISI immer wieder mit den Taliban in Verbindung gebracht wird. Ein bisher streng gehütetes Geheimnis ist dabei aber auch der grenzüberschreitende Verkehr der Aufständischen nicht. Auch die für unsere Bundeswehr immer bedrohlichere Lage, die selbst der hiesige Verteidigungsminister nicht mehr schön reden kann; wenig sensationell. Lediglich die Benennung einer US-Eliteeinheit zur gezielten Jagd von Taliban klingt interessant. Die sogenannte Task Force 373 soll bei ihrer Wahl der Mittel nicht zimperlich vorgehen. Ob versehentlich getötete Kinder einer Koran-Schule, irrtümlich erschossene Frauen oder fehlgeleitete Raketen – die amerikanische Freiheit ist oft blutig, wenig friedlich und hat nun zumindest einen Namen – Task Force 373. Alles in allem sind es wohl die kleinen Details sowie die Geschichten zwischen den Zeilen die die Masse der Dokumente interessant machen. Wenn auch die großen Knaller ausbleiben so sichten wir gespannt und werden weiter berichten. Von der Bemühungen des momentan wohl aussichtslosesten Söldnerheeres dieses Erdballs… |



