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Veröffentlicht am 02.09.2010 |
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Der Kriegseinsatz von gefährlicher Uranmunition gilt in der Bundesrepublik als ein absolutes Tabuthema, dass weitestgehend durch die etablierten Parteien, der Nato und anderen Ländern, die sich im Kriegseinsatz befinden, totgeschwiegen werden soll. Dabei gibt es weltweit bereits 1,2 Tonnen des uranangereicherten Abfallproduktes und die Gefahren dieser Waffen erreichen eine neue Stufe der Unmenschlichkeit und des organisierten Völkermords im Zeitalter des 21. Jahrhundert.
Was sind Uranwaffen? Solche eingesetzten Uranwaffen werden aus abgereichertem und hoch giftigen Uran hergestellt. Es ist somit lediglich ein Abfallprodukt der weltweiten Atomindustrie. Bei der Herstellung von Natur-Uran Brennstäben entfallen viele Tonnen abgereichertes Uran. Dieses gelten zwar nur als schwach radioaktiv, aber müssen entsprechend entsorgt und anschließend weiter streng bewacht werden. Alleine für diese Maßnahmen würde sich Kosten in unvorstellbaren Dimensionen ergeben.
Aus diesem Grund entdecken Waffenentwickler des Militärs, dass dieses Abfallprodukt sehr billig zu haben ist und für militärische Zwecke 2 wichtige Eigenschaften besitzt. Diese Munition ist in der Lage aufgrund seines enormen Gewichtes Stahl und Stahlbeton ohne Aufwand völlig zu zerstören. Eine dabei entstehende Reibungshitze von 3000 - 5000 Grad Celsius entzündet die mitgeführter Munition bspw. in Militärfahrzeugen von selbst. Aufgrund dieser 2 "besonderen" Eigenschaften ist dieses Abfallprodukt heute bei den Militäreinheiten in aller Welt so beliebt und verspricht eine maximale Kraft an Zerstörung und Unmenschlichkeit!
An einem einfachen Beispiel bedeutet das, dass ein solches Geschoss sich in Sekundenbruchteilen z.B. durch einen Panzer schweißt und die Soldaten im Inneren verglühen. Innerhalb der nächsten 2-3 Sekunden explodiert dann die im Panzer sich befindende Munition und das Fahrzeug wird völlig zerstört. Die Auswirkungen der Explosion auf umstehende Personen dabei gar nicht berücksichtigt.
Eine entsprechende Anfrage im Bundestag wurde mit folgenden Worten beantwortet:
„Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse zu möglichen Einsatzorten bzw. -zeiten von Munition mit abgereichertem Uran in Afghanistan seit 2001 vor. Der Bundesregierung wird ein Einsatz von Munition mit abgereichertem Uran nicht angezeigt. Eine Informationspflicht hierzu besteht nicht.“
Dabei ist es zwischenzeitlich ein offenes Geheimnis über das lediglich nicht gerne und offen gesprochen wird, dass auch bei der Militärintervention in Afghanistan solchen Uranwaffen bereits mehrmals zum Einsatz kamen. Ebenso bereits beim Krieg im Kosovo und im Irak. Und die Folgen sind erschreckend, denn etwa 30% aller Soldaten aus Kriegseinsätzen sind durch eben diese Einsätze von Uran-Munition unwissentlich kontaminiert in ihre Heimat zurückgekehrt. Diese Soldaten werden eines Tages mit ihren Ehefrauen Kinder zeugen und, ohne es zu wissen, ihre Kontamination an diese ungeborenen Kinder weitergeben. Nicht selten kommt es in diesen Fällen auch zu Missbildungen, Immunschwäche, Leukämie und Krebstumoren im Säuglingsalter. Und auch diese Kinder, sofern diese Kontaminierung vieleicht nicht äußerlich anzusehen ist oder sie sogar gar nicht weiterhin bemerkt wird, werden den deformierten genetischen Code wiederrum weitergeben an ihre Kinder und Kindeskinder. Es ist ähnlich einer Epidemie und lässt sich daher nicht stoppen.
Somit handelt es um einen weiteren Beweis dafür, der diesen andauernden Kriegseinsatz in Afghanistan und zuvor in vielen anderen Einsätzen als einen Akt der Grausamkeit gegen freie Völker dieser Welt untermauert. Es wird billig in Kauf genommen, dass Soldaten und ganze Völker in den Kriegsgebieten unschuldig bis an ihr Lebensende verseucht werden und sogar die Chance auf ein sorgenfreies Leben der ungeborenen Kinder bereits vor der Geburt völlig dadurch zerstört wurde.
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