| Afghanistankritik – die Ignoranz der Bundesregierung! |
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| Veröffentlicht am 16.05.2010 |
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Nachdem in kürzester Zeit 7 Bundeswehrangehörige in Afghanistan fielen waren die kurzzeitig allgegenwärtige Trauer und Bestürzung auch ebenso schnell wieder vergessen. Eine Aschewolke gab den Anlass, die öffentliche Diskussion schnell zu beenden um sich wieder anderen Themenfeldern zu widmen. Tatsächlich wächst die Zahl derer die eine weitere deutsche Beteiligung am Afghanistan-Einsatz ablehnen unentwegt. Ausdruck dafür, auch die Zuschriften die uns erreichen. Während sich allerdings wieder einmal eine große Mehrheit des Volkes gegen eine weiterführende Stationierung unserer Landsleute in Afghanistan ausspricht, stellen die Entscheidungsträger sich auf diesem Ohr taub. Menschen die sich fortwährend mit den Begrifflichkeiten von Demokratie und Meinungsfreiheit legitimieren ignorieren bewusst und ganz gezielt den Volkswillen. Zwei Beispiele: Merkwürdig, stellt sich doch bei genauerer Betrachtung der Interessenparteien schnell heraus, dass die Taliban keine terroristische Organisation mit internationalen Ambitionen sind. Sie wollen die westlichen Invasoren aus Afghanistan vertreiben um selbst wieder die Kontrolle über ihr Land inne zu haben. Dies vor allem vor dem Hintergrund der traditionellen, religiös bedingten Ablehnung des westlichen Lebensmusters. Beispiel zwei: Zu einer Podiumsdiskussion in Frankfurt über Sinn und Zweck der Intervention wurden neben höheren Offizieren auch Regierungsvertreter eingeladen. Während die Bundeswehr den Termin wahrnahm, wartete man auf das Erscheinen der Politrepräsentanten der BRD vergeblich. Stattdessen wirft man gern wieder einmal die in eine heiße Diskussion, denen am wenigsten Schuld und Verantwortung am deutschen ISAF-Einsatz anzulasten ist, die ihn jedoch in vollem Umfang und mit bisher über 40 Toten zu tragen haben. Die Bundeswehr, als bloßer Befehlsempfänger der Regierung, unter grundlegend zweifelhaften Bedingungen in einen Kriegszustand verwickelt - für uns jedoch kein Angriffsziel für kritische und feindselige Stellungnahmen! Und deshalb bleiben wir dabei: Holt unsere Jungs da raus - sofort! |





