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Blutige Besatzung und kein Ende – so macht ihr euch keine Freunde! PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 26.02.2010

Auch nach Jahren ISAF-Militärintervention, fortwährenden Truppenaufstockungen und immer neuen Offensivoperationen – die Söldner der internationalen Staatengemeinschaft sind, zumindest in den Augen der Afghanen, keine gern gesehenen Gäste. Wen verwundert es, hinterlässt ihre Anwesenheit, die Anwesenheit von über 80.000 Soldaten, doch alles andere als ein Gefühl von geordnetem Leben, Sicherheit und Frieden! Über 2.400 Zivilisten wurden im letzten Jahr bei Kriegshandlungen getötet. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Jahr 2008 um 330 erhöht. Den Schuldanteil an den Zivilopfern, im NATO-Jargon auch als Kollateralschäden bezeichnet, übernehmen – glaubt man offiziellen Darlegungen - zu ca. zwei Drittel die Aufständischen bzw. Taliban und zu einem Drittel die ausländischen Truppen und deren Verbündete. Allein in den letzten Wochen wurden Dutzende Zivilisten, sogar afghanischen Polizisten durch Fehlbeschuss von NATO-Flugzeugen getötet!