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Im Namen des Volkes – Bundestag beschließt Truppenverstärkung PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 27.02.2010

Während im Vorjahr deutsche Truppenverstärkungen im Rahmen der ISAF-Operation in Afghanistan von allen Parteien klar abgelehnt und selbst ein Ende der Beteiligung im Raum stand, bewilligte der Bundestag erwartungsgemäß eine weitere Ausdehnung des bisherigen Mandats vor allem auf dem Gerüst der Stimmen von CDU, SPD und FDP. Die Truppenstärke der Bundeswehr wird zukünftigauf 5.350 (vorher 4.500) Soldaten erhöht. Die Stimmenverteilung – trotz unentwegter Diskussion und klarer Ablehnung durch das Volk- relativ klar.

Bei 429 Ja-Stimmen, 111 Nein-Stimmen und 46 Enthaltungen wurde der Beschluss klar entschieden. Der Linkspartei gelang es durch einen medienwirksamen „Eklat“ für Aufsehen zu sorgen. Interessante Randnotiz: Während 71 Abgeordnete der Linkspartei mit Nein votierten, gaben fünf Abgeordnete dieser Partei keine Stimme ab; darunter Gregor Gysi.

Bereits vor einer Woche wurde feierlich 1.100 Soldaten der Oldenburgischen Luftlandebrigade 31 nach Afghanistan verabschiedet. Die ersten 400 Soldaten werden bereits Anfang März in das Kriegsgebiet verlegt. Man darf gespannt sein, wie viele von ihnen die Heimat nicht wiedersehen werden.