| Deutsche Truppen ab Sommer im Angriffskrieg |
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| Veröffentlicht am 28.03.2010 |
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Bereits seit Wochen wird eine große ISAF-Offensive im nördlichen Afghanistan im Großraum Kunduz durch die NATO vorhergesagt. Diese medial überall präsente Ankündigung soll - ganz entgegen sonstiger militärischer Vorgehensweisen - vor allem dafür sorgen, vermeintlichen Widerstand schon im Vorfeld moralisch zu destabilisieren oder gar auszuschalten. Das gesamte von dem angekündigten Einsatz betroffene Gebiet gehört zum dem deutschen ISAF-Kontingent zugeordneten Raum Afghanistans. Demzufolge sollen auch Bundeswehrverbände an den ab Sommer geplanten Operationen teilnehmen. Das Vorgehen dürfte ähnlich dem aktuellen ISAF-Vormarsch (beteiligt sind vor allem Amerikaner und Briten) im Süden mit über 15.000 Soldaten ablaufen und Besatzungstruppen verschiedener Nationen sowie Truppen der afghanischen Armee vereinigen. Es lässt sich bereits heute absehen, dass bei den Aktionen neue Opfer auch auf Seiten der ISAF-Verbände zu beklagen sein werden. Darunter können schnell auch Bundeswehrsoldaten sein, denn diese werden hier direkt an Offensivaktionen beteiligt. Verwunderlich dazu noch die vor wenigen Wochen gefassten Ausführungen aus dem Bundestag, wo die Aufgaben der Deutschen vordergründig lediglich mit Sicherungs- und Unterstützungsarbeit bei Ausbildung und Schulung afghanischer Polizei- und Militäreinheiten umschrieben wurden. Unterdessen fordert ein führender Bundeswehrgeneral vor dem bevorstehenden Einsatz, eine erneute Aufstockung des deutschen Kontingents von nunmehr 5.350 Soldaten mit den Worten: „Wir sind zu kurz gesprungen.“
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