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Veröffentlicht am 26.02.2010 |
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Auch nach Jahren ISAF-Militärintervention, fortwährenden Truppenaufstockungen und immer neuen Offensivoperationen – die Söldner der internationalen Staatengemeinschaft sind, zumindest in den Augen der Afghanen, keine gern gesehenen Gäste. Wen verwundert es, hinterlässt ihre Anwesenheit, die Anwesenheit von über 80.000 Soldaten, doch alles andere als ein Gefühl von geordnetem Leben, Sicherheit und Frieden! Über 2.400 Zivilisten wurden im letzten Jahr bei Kriegshandlungen getötet. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Jahr 2008 um 330 erhöht. Den Schuldanteil an den Zivilopfern, im NATO-Jargon auch als Kollateralschäden bezeichnet, übernehmen – glaubt man offiziellen Darlegungen - zu ca. zwei Drittel die Aufständischen bzw. Taliban und zu einem Drittel die ausländischen Truppen und deren Verbündete. Allein in den letzten Wochen wurden Dutzende Zivilisten, sogar afghanischen Polizisten durch Fehlbeschuss von NATO-Flugzeugen getötet!
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Veröffentlicht am 04.06.2011 |
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Es ist beschämend und systematisch zugleich, weiterhin von Trauer zu sprechen erscheint fast schon unangemessen. Die Situation in Afghanistan eskaliert im Frühjahr 2011 scheinbar immer weiter! Weitere Deutsche wurden in den letzten Tagen Opfer afghanischer Anschläge – ein 23-jähriger Soldat starb nachdem gerade drei seiner Kameraden mit pompöser, absolut politisch instrumentalisierter Trauerfeier das letzte verlogene Geleit zugemutet wird.
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Veröffentlicht am 11.10.2011 |
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Am 7. Oktober zeichnete die alliierte Afghanistan-Intervention ihren 10 Jahrestag. Über 2.500 ausländische Soldaten fanden bis heute den Tod, zehntausende einheimische Zivilisten dürften dazukommen. Statistisch gesehen ist die bundesdeutsche Afghanistan-Mission mit über 30 Toten noch gut davongekommen. Doch Statistiker waren wir nie...
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Veröffentlicht am 07.10.2011 |
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Um weiterhin auf unsere „Raus-aus-Afghanistan“-Kampagne aufmerksam zu machen, ward es wieder einmal an der Zeit diese aktivistisch zu untermalen. Und auch wenn das Desinteresse in allen Teilen der Bevölkerung zur Thematik mit zunehmendem Lauf des Einsatzes immer weiter wächst, müde werden wir nicht.
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Veröffentlicht am 26.02.2010 |
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Staatsverschuldung hin, Staatsverschuldung her – was interessieren den braven BRD-Bürger in diesen Jahren schon von den Regierenden genannte Summen und Beträge, wenn es um den Staatshaushalt geht. Aus sämtlichen Relationen gerissen, scheinbar mit unendlich vielen Nullstellen versehene Zahlen mit denen kaum jemand etwas anfangen kann. Allein der Staatshaushalt für 2010 stützt sich auf eine geplante Neuverschuldung von insgesamt ca. 100 Milliarden Euro – eine schwindelerregende Summe die noch unverhältnismäßiger bei der Aufführung der Gesamtverschuldung wird. Anschaulicher betrachtet – die BRD-Oberen haben dafür gesorgt, dass auf den Schultern eines Jeden der über 80 Millionen Bewohner der Bundesrepublik eine Schuldenlast von über 20.000,- Euro liegt.
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