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Kriegsostern 2010 – 3 tote Bundeswehrsoldaten an Karfreitag! PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 02.04.2010

Während in Deutschland scheinbar friedlich die Osterfeiertage anbrechen kommen schreckliche Nachrichten aus Afghanistan. Für alle Deutschen die es immer noch nicht wahr haben wollen – während wir das Wetter und die freien Tage genießen, stehen 5.000 vordergründig blutjunge Deutsche mitten im Krieg! Und dass ein solcher nun einmal Opfer kostet, nachfolgend die unverblümte, durch keinen Politiker dieses Staates  geschönte Realität. Diese wird mit Sicherheit in den nächsten Tagen und Wochen einmal mehr mit vielen Diskussionen untermalt, aber letztlich doch ohne Konsequenzen für die deutsche Kriegsbeteiligung und vor allem für 5.000 Landsleute sein – diese Prognose ist sicher.

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Erinnert: 7. Juni 2003 – verlustreicher Anschlag auf Bundeswehrbus PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 21.03.2010

Einer der wohl tragischsten Anschläge auf deutsche Soldaten ereignete sich 07. Juni 2003 in der afghanischen Hauptstadt Kabul.Ein Ereignis das wohl weit zurück liegt aber damals doch für einen ersten mächtigen Aufschrei in der BRD sorgte. Sie hatten ihren Afghanistan Einsatz eigentlich schon beendet, die 33 Bundeswehrsoldaten die an diesem Frühsommertag auf dem Weg zum Flughafen Bagram ein letztes Mal die Hauptstadt Kabul durchqueren. Endlich auf dem Weg zurück in die Heimat, Einsatz beendet. Am Abend zuvor hatten sie noch mit Grillwürsten und Bier ihr Einsatzende gefeiert. Doch sollte diese Reise einen schlechten Ausgang nehmen, sind doch für die afghanischen Freiheitskämpfer Besatzer gleich Besatzer – egal ob auf Patrouillenfahrt, Ankunft oder Abreise.

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Keine Helden! Deutschlands kranke Kriegsheimkehrer. PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 26.02.2010

Ein wenig beachtetes Thema ist die schwere psychische Belastung der im Rahmen der ISAF Intervention eingesetzten Soldaten. Mag man dies der Öffentlichkeit auch nicht gern benennen, so fällt es doch sehr vielen Bundeswehrangehörigen schwer, mit dem in Afghanistan erlebten umzugehen, die Bilder zu verarbeiten und dauerhaft zu vergessen.

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Wieder ein junges Leben erloschen PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 26.02.2010

Patric Sauer ist ein junger Mann - sein ganzes Leben vor sich - als er im Juni 2008 mit seiner Fallschirmjäger Luftlandebrigade 26 aus Zweibrücken nach Afghanistan verlegt wird. Vier Jahre diente der 23jährige zu diesem Zeitpunkt bereits. Niemand ahnte, dass Sauer schon wenige Wochen danach durch einen Selbstmordanschlag lebensbedrohlich verletzt wird. Ein Motorradfahrer hatte in unmittelbarer Nähe der deutschen Soldaten eine Sprengladung gezündet.

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Patrouille ohne Wiederkehr PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 26.02.2010

Die Nacht zog sich wieder einmal schier endlos in die Länge. In seiner Zeit bei der Bundeswehr war er, abgesehen von ein paar Wochen vornehmlich in seiner Grundausbildung, zwar an die Ruhe verbunden mit viel Schlaf und wenig körperlicher Anstrengung gewöhnt, aber seit seiner Verlegung nach Afghanistan machte ihm diese wirklich zu schaffen. Er wälzte sich, seit Stunden so schien es ihm, von einer Seite auf die andere. Auch die bewusst hohe Verausgabung während der täglichen Stunde im campeigenen Fitnessstudio sorgte nicht dafür, seinem Körper ein Verlangen nach nächtlicher Ruhe und tiefem Schlaf zu verleihen. Immer dieselben Gedenken hämmerten ungewollt in seinem Schädel. Gedanken an seine Frau, an ihren gemeinsamen Sohn und daran was er hier, weit weg von der Heimat eigentlich trieb, bohrten immer wieder nach.

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Wir unterstützen den 6.Antikriegstag! Wann? 04.09.2010 Wo? Dortmund