| Keine Helden! Deutschlands kranke Kriegsheimkehrer. |
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| Veröffentlicht am 26.02.2010 |
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Ein wenig beachtetes Thema ist die schwere psychische Belastung der im Rahmen der ISAF Intervention eingesetzten Soldaten. Mag man dies der Öffentlichkeit auch nicht gern benennen, so fällt es doch sehr vielen Bundeswehrangehörigen schwer, mit dem in Afghanistan erlebten umzugehen, die Bilder zu verarbeiten und dauerhaft zu vergessen.
Als PTBS (Posttraumatisches Belastungssyndrom) umschrieben, sind viele Heimkehrer nicht mehr die Menschen von früher. Trinksucht, unkontrollierte Gewaltausbrüche, unregelmäßiger Lebenswandel und Schlafstörungen bestimmen ihr Leben und führen oft zu familiären Problemen. Dabei ist das kriegsbedingte Posttraumatische Belastungssyndrom keine Neuerscheinung. Bereits im 1. Weltkrieg wurden derartige Stresserscheinungen bei Soldaten als „Kriegszittern“ bezeichnet. Die Zahl der aus Afghanistan noch Deutschland zurückkehrenden PTBS-Patienten in Anstellung der Bundeswehr erhöht sich unterdessen stark. Waren es noch 2006 gerade 55 Fälle, stieg die Zahl in 2007 auf 130 und 2008 auf 226 registrierte Erkrankungen einesSyndroms, das bis vor kurzem noch nicht einmal durch die Bundesregierung offiziell anerkannt wurde. Ein schweres Los, diesem „Vaterland“ zu dienen.
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