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Erinnert: Afghanistan vor einem Jahr, der Tod als fortwährender Begleiter! PDF Drucken E-Mail
Veröffentlicht am 26.04.2010

Ein Jahr ist es mittlerweile her, als der junge Hauptgefreite S. Motz unerwartet aus seinem noch so jungen Leben gerissen wurde.  Als 21jähriger Zeitsoldat wurde auch er – ähnlich wie nunmehr bereits über 5.000 zumeist junge Deutsche - nach Afghanistan versetzt.  Er ist jedoch einer von denen, die nicht lebend in die Heimat zurück kehrten. Denen deren Liste, vor allem in den letzten Wochen immer länger wird und auch – den Regierenden sei es verdankt – zeitnah wohl oder übel fortgeführt werden muss.

Am 29. April 2009, Motz ist mit seinen Kameraden des Jägerbataillons 292 aus Donaueschingen als Sicherungskommando einer Patrouille im Raum Kunduz eingesetzt, geschieht das für viele Angehörige unfassbare. Die Soldaten geraten mit ihrem Panzer vom Typ „Fuchs“ innerhalb nur weniger Minuten zweimal in einen Hinterhalt der Einheimischen.  Auf den Panzer in dem Motz das Heck-MG bedient, wird eine Panzerfaust abgefeuert die brachial in den hinteren Teil des Hecks einschlägt. Motz erliegt rasch seinen schweren Verletzungen, über 10 Soldaten werden zum Teil schwer verwundet – allesamt Deutsche.

Süffisant: Nachdem sich die Lebensversicherung des Getöteten vor dem Hintergrund einer versicherungsrelevanten „Kriegsklausel„ weigerte an die Hinterbliebenen zu zahlen, sprang großzügig das Verteidigungsministerium mit 25.000,- Euro in die Bresche. Der BRD-Verteidigungsminister verdient grob 15.000,- Euro monatlich - ein Hohn für die Hinterbliebenen!

 

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Wir unterstützen den 6.Antikriegstag! Wann? 04.09.2010 Wo? Dortmund