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Veröffentlicht am 02.08.2010 |
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Dem systemkritischen Leser sind die in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Veröffentlichungen über Misshandlung und Folter in alliierten bzw. westlichen (Kriegs)gefangenenlagern durchaus geläufig. Orte wie Guantanamo, Abu Ghraib oder Bad Nenndorf stehen als Synonym für die schrecklichen Methoden zur Brechung jeglichen Widerstandswillens bis hin zu Mord an missliebigen Personen des besetzten Landes. Allein tausende Deutsche wurden ab 1945 Opfer von brutalsten Verhörmethoden die auf körperlich wie auch seelisch rücksichtslosestes Vorgehen von Seiten der alliierten Lagerbetreiber betrieben wurden. Doch auch weit über 60 Jahre später ähneln sich die Berichte – wenn auch oftmals nur langsam an die Öffentlichkeit dringend – in verblüffender Weise.
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Veröffentlicht am 01.08.2010 |
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Immer mehr Blut, immer mehr Opfer. Afghanistan bringt für immer mehr ausländischen Soldaten Tod und schwere Verwundungen. Der Juli 2010 ist für die US-Truppen der blutigste Monat seit Beginn der Afghanistan-Intervention. Erst am Donnerstag rissen mehrere Bomben in Afghanistans Süden drei US-Soldaten in den Tod. Damit starben allein im Juli des Jahres 63 US-Soldaten – bisheriger Rekord! Bombenanschläge, Selbstmordattentäter, Feuerüberfälle, Sprengfallen - der Tod in Afghanistan hat in diesem Sommer viele Gesichter.
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Veröffentlicht am 26.07.2010 |
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Die Meldung schlug ein wie eine Bombe: die investigative Internetplattform Wikileaks hat mit der Veröffentlichung von exakt 91.731 bisher geheimen Dokumenten der amerikanischen Streitkräfte aus dem Zeitraum Januar 2004 bis Dezember 2009 für Furore gesorgt. Einer der Gründer der Netzseiten zum Hintergrund: „Die gefährlichsten Männer sind diejenigen, die Krieg führen. Wir müssen sie stoppen.“ Ob dies mit der Aktion gelingt darf bezweifelt werden, zumindest aber die Afghanistan-Debatte dürfte so aber im Sommerloch 2010 nicht in Vergessenheit geraten.
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Veröffentlicht am 23.07.2010 |
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Lange hat es gedauert, doch nunmehr ist Guido Westerwelles als so revolutionär gepriesener Vorschlag eines Aussteigerprogrammes für Taliban endlich Realität. Das Programm und ein alles andere als kleinlautes Ziel: die afghanische Regierung will in den kommenden fünf Jahren sage und schreibe die Loyalität von 36.000 Aufständischen kaufen. Und dies lässt sich die westliche Wertegemeinschaft einiges ihrer Werte kosten, allein 594 Millionen Euro sollen hierfür bereit gestellt werden! Eine enorme Summe die dividiert durch die Zahl der Zielpersonen eine Kostenaufwendung von über 16.000,-Euro pro aussteigewilligem Afghanen bedeutet. Umgerechnet in die landeseigene Währung Afghani wäre dies ein stattlicher Betrag von 907.500,- AFN.
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Veröffentlicht am 20.07.2010 |
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Am vergangenen Sonnabend fanden sich ca. 60 Aktivisten aus den Reihen der JN sowie den freien Strukturen im Großraum Magdeburg ein, um die vom JN Landesverband Sachsen-Anhalt bereits Anfang diesen Jahres gestartete Kampagne „Raus aus Afghanistan“ zu beleuchten und um einen kurzen Überblick über die bereits stattgefundenen Aktionen zu erhalten. Darüber hinaus, verwies der Referent auf die inhaltliche sowie weltanschauliche Ausrichtung der Kampagne und stellte das bereits vorhandene Propagandamaterial vor und rief zum Aktivismus, auch außerhalb der Landesgrenzen, hinsichtlich der Kampagne auf.
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