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Veröffentlicht am 09.07.2010 |
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In tiefen Gefühlsebenen, trauerbehangen, deprimiert – die BRD weint. Nicht etwa über die Äußerungen von Verteidigungsminister zu Guttenberg zur Nachfrage ob Deutschland mit weiteren Verlusten in Afghanistan rechnen müsse:
„Ja, wir müssen, so bitter diese Aussage auch ist, weiter mit Verlusten und Verwundeten rechnen. Der Sommer wird eine harte Belastungsprobe für uns alle bedeuten. Wir stehen kurz vor den afghanischen Parlamentswahlen, und an den Hot Spots nimmt die Gewalt zu.“
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Veröffentlicht am 06.07.2010 |
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Unbegreiflich mutet es an glaubt man der jüngsten Veröffentlichung der englischen Zeitung „The Times“. Demnach sollen aus Afghanistan über 4 Milliarden Dollar (circa 3,3 Milliarden Euro) an Hilfsgeldern außer Landes geschafft worden sein. Als Umschlagsplatz diente der Flughafen der Hauptstadt Kabul. Kistenweise Bargeld sollen hier ausgeflogen worden sein. Der Großteil des Geldes stammt wohl - kaum verwunderlich - aus ausländischen Aufbau- und Hilfsgeldern.
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Veröffentlicht am 04.07.2010 |
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Wie erst jetzt durch die Presseagenturen bekannt wurde, starb erneut ein Deutscher in Afghanistan. Besonderheit diesmal, der Mann aus Schleswig-Holstein trug keine ISAF-Uniform, sondern die einer amerikanischen Sicherheitsfirma. Für diese war er auftragsgemäß für die Bewachung von Objekten der amerikanischen Organisation Development Alternatives Inc. tätig. Von westlichen Organisationen erbaute Gebäude stehen wiederholt im Fadenkreuz der Aufständischen und so stürmten auch das als Büro der Hilfsorganisation fungierende Gebäude in Kunduz mehrere Afghanen. Selbstmordattentäter sollen mehrere Explosionen gezündet bzw. auch eine wilde Schießerei verursacht haben – die Mitarbeiter flüchteten sich größtenteils auf das Dach des fünfstöckigen Gebäudes. Es gab Tote und fast 30 Verletzte. Deutsche Soldaten sollen nicht im Einsatz gewesen sein.
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Veröffentlicht am 27.06.2010 |
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Bewusst haben wir uns einige Tage Zeit gelassen um einmal zu beobachten; wie reagiert die Medienlandschaft auf die neuerlichen Vorfälle bei denen wiederum vier deutsche Soldaten verletzt wurden in den Tagen der Fußball-WM. Und das Ergebnis fällt erwartungsgemäß aus: eher als Randnotiz, belanglose Meldung oder auch gar nicht erst mit Beachtung beschenkt.
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Veröffentlicht am 23.06.2010 |
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In den am Sonnabend veröffentlichten Papier welches vom UN-Generalsekretär Ban Ki Moon dem Sicherheitsrat zugeleitet wurde, heißt es unter anderen: „ Im Ganzen hat sich die Zahl der Zwischenfälle im Vergleich zu den Vorjahren signifikant erhöht".
Die Anzahl der Angriffe mit Sprengsätzen in den ersten 4 Monaten dieses Jahres, soll im Vergleich zum Vorjahr um 94 Prozent gestiegen sein. Der Bericht spricht von einem „alarmierenden Trend“ gerade im Bezug auf Sprengstoffattentate, von diesen gebe es drei pro Woche.
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